Budgetplanung



Mit einer guten Datenanalyse ist man bestens für die Budgetplanung vorbereitet. Viele Erkenntnisse aus der Datenanalyse können auf das Folgejahr hochgerechnet werden. Die definierten Kategorien werden aus der Datenanalyse übernommen. Der Optimale Zeitpunkt, um ein Budget für das Folgejahr zu starten ist das vierte Quartal. Wir stellen dabei 5 Teilpläne auf:

  • 1. Absatz und Umsatzplanung
  • 2. Planung der variablen Kosten
  • 3. Personalplanung
  • 4. Fixkostenplanung
  • 5. Bilanz und Cash Flow.

Absatz- und Umsatzplanung


Hier kann deine Vertriebsstatistik helfen. Du hast eine Vorstellung, welche Mengen zu welchen Preisen abgesetzt werden sollen? Du kennst deine saisonalen Schwankungen? Das nehmen wir als Basis für eine monatsgenaue Planung deine Absätze und Umsätze. Die Umsatzplanung bildet die Basis für deine Budgetplanung, da sie die Einnahmen deines Unternehmens zeigen, von denen alle anfallenden Kosten abgezogen werden.


Planung der variablen Kosten


Du kennst deine Einkaufspreise oder Stückkosten? Dann können wir den Wareneinsatz durch die geplanten Absatzmengen errechnen. Zusätzliche variablen Kosten können durch Frachtkosten, Verpackung, Vertriebsausgaben, etc. entstehen.
Nachdem wir alle variablen Kosten abgeschätzt haben, können wir diese mit deinen Umsätzen verrechnen. Dadurch können wir deine Marge ermitteln. Setzt du die Marge in Bezug auf deinen Umsatz, kommst du zur Marge in %.

Personalplanung


Personal ist meist der größte Kostenblock eines Unternehmens. Wir starten immer mit der monatsgenauen Anzahl deiner Mitarbeiter, mit denen du im kommenden Jahr ins Rennen gehen willst. Mit den Plangehältern können wir einfach deine Personalkosten ermitteln. Auch Sozialaufwand, Tantieme, zusätzliche Vergütungen oder Externe Mitarbeit wie Freiberufler oder Zeitarbeiter werden von uns berücksichtigt.


Fixkosten


Die übrigen Fixkosten können anhand der gebildeten Kostenarten geplant werden. Viele Dinge wie Miete sind aus dem Vorjahr bekannt und können durchgeplant werden. Mieterhöhungen, gesteigerte Marketingausgaben, etc. müssen natürlich berücksichtigt werden. Sobald alle Fixkosten ermittelt wurden, kann das Gesamtergebnis berechnen. Jetzt wird deutlich, wie gut wir geplant haben. Hier kommt ein Gewinn oder ein Verlust ans Tageslicht. Zeigen die Daten einen ungewollten Verlust, muss nachgebessert werden. Gemeinsam schauen wir uns alle Kosten und Einnahmen nochmals an und bessern notfalls nach. Hier können wir auch gleich deine Prozesse prüfen, ob man nicht das ein oder andere verbessern, eliminieren oder extern vergeben kann. Zum Schluss kommt noch das liebe Finanzamt. Deine Steuern. Das wird oft nicht berücksichtigt oder vernachlässigt. Je nach Unternehmen fallen Gewerbesteuer, Körperschaftssteuer oder Einkommenssteuer an. Insbesondere Vorauszahlung, die das Finanzamt oft nicht zu deinen Gunsten berechnet, können starke Auswirkungen auf deine Liquidität haben. Das können wir auf jeden Fall abschätzen.


Bilanz und Cashflow


Das Thema Bilanz und Cashflow sind recht umfangreiche Themen. Hier müssen wir auf jeden Fall geplante Investitionen betrachten. Diese erhöhen das Analagevermögen. Investitionen erhöhen auch indirekt deine Abschreibungen, die du wiederrum in deine GuV berücksichtigen solltest. Gibt es zusätzliche flüssige Mittel in Form von Einlagen, Bankkredite oder wird Geld in Form von Privatentnahmen oder Gewinnausschüttungen entnommen. Neue Kredite erhöhen wieder die Zinsen, was sich negativ auf deine GuV auswirkt. Kaufst du Unternehmensanteile? Wie ändert sich der Lagerbestand, wenn meine Umsätze steigen? In diesem Fall ändern sich auch deine Forderungen und Verbindlichkeiten. All das kann man berechnen oder mit Berechnungsmethoden ermitteln.
Zuletzt kommt noch die Cashflow Rechnung. Sie zeigt dir wo Geld in dein Unternehmen kommt und wo es dein Unternehmen wieder verlässt. So kannst du schnell erkennen, ob es in deiner Planung zu einem Liquiditätsengpass kommt oder nicht. Das ist nicht nur für dich interessant, sondern auch für einen möglichen Investor. In deinem Businessplan sollte auch jeden Fall eine Cashflow Rechnung stehen

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